Kapelle Maria-Hilf

Der Ludescherberg wurde schon sehr früh von rätoromanischen Bauern aus dem Walgau als Weideland genutzt. Als dann im 14. Jahrhundert die Walser das Gebiet ganzjährig bewohnten, bauten sie an dieser Stelle ein kleines Bethaus.

1841 ließ der langjährige Frühmesner Wendelin Speiser anstelle des alten Kirchleins diese Maria-Hilf Kapelle errichten. Das Altarblatt malte Anton Jehle nach einer Vorlage der bekannten Mariendarstellung von Lucas Cranach. Die Jungfrau Anna Sparr, gestorben 1927, bleibt als eifrige Förderin dieser Kapelle in Erinnerung. Leider verschlechterte sich allmählich der Zustand des Kirchleins. Mit viel Liebe und unentgeltlich haben viele Ludescherberger bei dieser Sanierung ca. 1300 Stunden gearbeitet. 1991 bei der feierlichen Kapelleneinweihung durch Bischof Klaus Küng wurde ein großes Fest, bei dem auch wiederum viele Berger mithalfen, veranstaltet. Mit dem Reinerlös und weiteren vielen freiwilligen Spenden konnte eine neue Fahne und ein Teil der Sanierungskosten finanziert werden. Einmal im Monat wird in der Kapelle ein Gottesdienst und jährlich wird das Patrozinium gefeiert.